UNICEF verteilt Trinkwasser an der Front zu Mossul

In der Stadt Al Houd südlich von Mossul hat UNICEF Trinkwasser verteilt, nachdem diese wieder unter Kontrolle der irakischen Sicherheitskräfte steht. Rund 3.000 Kinder und ihre Familien zwischen den Frontlinien haben so erstmals Unterstützung erhalten. „Dies mag nur wie ein kleiner Fortschritt aussehen, aber er bedeutet echte Erleichterung für Kinder und ihre Familien, die schon so lange gelitten haben“, sagte der Leiter von UNICEF Irak, Peter Hawkins.

Die Bewohner von Al Houd haben mehr als zwei Jahre lang unter Kontrolle des so genannten islamischen Staates gelebt. Viele von ihnen sind krank, da sie in den vergangenen Wochen verschmutztes Wasser aus dem Fluss trinken mussten. Sie haben sich nie sicher gefühlt. „Wir hatten Angst und haben gehungert. Ich hatte Angst um meine vier Töchter. Ich habe befürchtet, dass sie sie mitnehmen, wie sie es in anderen Dörfern gemacht haben“, sagt Zainab, die mit ihren Kindern auf der Flucht vor der Gewalt ist. „Mein Sohn ist erst sechs Jahre alt, der interessierte sie nicht. Aber ältere Jungen wurden rekrutiert oder dazu gebracht, als Spitzel zu arbeiten.“

On 5 August 2016 in Aleppo city in the Syrian Arab Republic, displaced families take shelter under makeshift tents on Muhalak highway in the western part of Aleppo city, after the latest wave of attacks. As of 2 August 2016 in the Syrian Arab Republic, children in Aleppo city are again facing terrible threats from new intense attacks and fighting in the western parts of the city, while around 120,000 children are among the nearly 300,000 people cut off from life-saving humanitarian aid in the east. In the past few days, violence and fighting escalated with children in the line of fire. UNICEF is calling for immediate access to deliver urgently needed nutritional supplements, medicines, critical health supplies and clean water. On the evening of 2 August 2016, mortar attacks threatened thousands of families in what became the front line neighbourhoods of ‘1070’ and al-Riyadah – a community of 25,000 people already displaced by the Syrian conflict, living in makeshift shelters. Over the past two years, UNICEF has worked intensively with other UN agencies and partners to support these displaced families with water supply, education, psycho-social support and health services. By night’s end, virtually all 25,000 people, including around 12,000 children, had fled the bombardments with nothing more than the clothes on their backs.

UNICEF rechnet, dass allein in den ersten zwei Wochen des Vormarsches bis zu 200.000 Menschen vor den Kämpfen fliehen könnten. In Erwartung einer schweren humanitären Krise hat UNICEF Lager mit lebensnotwendigen Hilfsgütern angelegt sowie mobile Teams zur Versorgung traumatisierter und verletzter Kinder organisiert.